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10.10.2019

Wohnungslosigkeit muss stärken in der Fokus rücken

Die Caritas hat den 11. September zu einem besonderen Tag gemacht – dem Tag der Wohnungslosen – was muss man über das Problem wissen?

Im letzten Monat haben sich verschiedene regionale Caritas-Einrichtungen aufgemacht, auf ein Problem hinzuweisen, das häufig ein wenig im medialen Diskurs auf der Strecke bleibt: Die Wohnungslosigkeit. Dabei geht es weniger um Menschen, die wegen steigender Mietkosten keine Wohnung finden – ein eigenes großes Problem – sondern mehr um diejenigen, die tatsächlich auf der Straße leben und kaum eine Chance auf einen Neustart haben. Was dabei gerne übersehen wird: Die Schicksale der Menschen sind grundlegend unterschiedlich.

Wohnungslosigkeit muss mehr in den gesellschaftlichen Fokus

„Wir wollen, dass auf allen gesellschaftlichen und politischen Ebenen Aktionen und Maßnahmen gegen Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit umgesetzt werden“, sagt etwa Hendrik Clöer, Geschäftsführer der Caritas Wetzlar/Lahn-Dill-Eder anlässlich des besonderen Tages im letzten Monat. Viele Caritas-Einrichtungen haben gleich eine ganze Woche dem Thema gewidmet – auch um es medial besser zu platzieren und den gesellschaftlichen Fokus auf die Thematik zu wenden. „Die Menschen, die wir begleiten, haben meist mit existenziellen Problemen zu kämpfen“, berichtet Sieghard Mackel, der Leiter des regionalen Caritashauses in Hessen. Auf dem freien Wohnungsmarkt hatten die Klienten schon vor dem Anstieg der Mietpreise kaum eine Chance.

Aus eigener Kraft haben Betroffene kaum eine Chance

Die Probleme der betroffenen Menschen sind laut den Experten ganz vielfältig. „Dazu gehören Überschuldung, Sucht und psychische Erkrankungen, Straffälligkeit und der Verlust der Familie und eines sozialen Umfeldes“. All dies führt auch dazu, dass die Betroffenen aus eigener Kraft im Prinzip keine Möglichkeit haben an eine Wohnung zu kommen. Von Stellen wie der Caritas werden sie deshalb zu Besichtigungen oder zur Vertragsunterzeichnung begleitet. Besonders groß ist das Angebot an Wohnungen allerdings nicht, weil der normale Mietmarkt für Menschen mit solchen Biografien im Prinzip geschlossen ist. „Wohnungen, die unseren Klienten von Vermietern angeboten werden, sind meist Wohnungen, die eigentlich nicht vermietbar sind und in denen sonst niemand leben möchte“, heißt es von dem Caritas-Mitarbeiter

Nicht alle Klienten kommen wieder auf die Beine

Zum Tag der Wohnungsnot möchte die Caritas allerdings auch darauf hinweisen, dass die Ergebnisse der Arbeit ganz unterschiedlich sind. Genauso wie bei einer Schuldnerberatung und auch Produkten wie dem Girokonto ohne Schufa gibt es nicht ausschließlich Erfolgsgeschichten. Nicht jeder schaffe es, heißt es aus der regionalen Caritas-Einrichtung. Zwar gäbe es auch jede Menge Erfolgsgeschichten von Menschen, die wieder komplett im Leben angekommen sind, es gibt aber auch diejenigen, die es eben nicht schaffen – dennoch wird deutlich: Hilfe beim und ein stärker Fokus auf das Thema Wohnungslosigkeit sind wichtig.


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