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03.04.2016

Zahl der Privatinsolvenzen unter Rentnern steigt weiter

Die neusten Zahlen zum Thema Privatinsolvenzen zeigen ein weiteres Mal einen Anstieg in der Gruppe „61 Jahre und älter“ – also hauptsächlich Menschen im Rentenalter. Während die Gesamtzahl der Privatinsolvenzen seit Jahren rückläufig ist, steigt die Zahl bei den Älteren seit nun mehr vier Jahren. Eine Entwicklung, die sich relativ einfach erklären lässt. Immer mehr Rentner in Deutschland sind darauf angewiesen, auf ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa zu setzen, um eine Privatinsolvenz zu verhindern. Das klappt nicht immer, wie die neuesten Zahlen zum Thema Privatinsolvenz zeigen. Zum vierten Mal in Folge ist die Zahl der Verbraucher im Rentenalter, die Privatinsolvenz anmelden mussten, gestiegen. Schockierend ist das allen voran deshalb, weil die Zahlen in allen anderen Altersgruppen rückläufig waren. Rentner scheinen die einzige Gruppe in Deutschland zu sein, die finanziell immer schlechter dasteht. Allen anderen scheint es derweil deutlich besser zu gehen als noch vor Jahren, denn die Gesamtzahl der Privatinsolvenzen nähert sich jedes Jahr weiter einem absoluten Tief.

Zahl der privatinsolventen Rentner wird weiter steigen

Doch in der Gruppe „61 Jahre und älter“ wird die antizyklische Entwicklung wohl auch 2016 weitergehen. Das erwarten zumindest Experten, die sich mit dem Thema beschäftigen. Entsprechend lässt sich darauf schließen, dass immer mehr Rentner auf ein Produkt wie das Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen werden. Erschreckend ist die Entwicklung allerdings insbesondere, weil Rentner immer eine Gruppe waren, die fast nie Privatinsolvenz anmelden mussten. Auch heute sind Personen im Alter von über 60 Jahren noch eine Gruppe, die relativ selten Privatinsolvenz anmelden muss – geht die Entwicklung aber weiter wie bisher, könnte sich das extrem schnell ändern. Ein Problem, das sich wohl kaum lösen lässt.

Renten in Deutschland steigen vergleichsweise langsam

© Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Die finanziellen Probleme vieler Menschen im gehobenen Alter lässt sich wohl allen voran dadurch erklären, dass die Renten in Deutschland nur recht langsam steigen. Es überrascht kaum, dass immer mehr Rentner auf ein Girokonto ohne Schufa angewiesen sind, wenn man bedenkt, dass die Lebenserhaltungskosten besonders in Großstädten enorm schnell steigen. Wenn gleichzeitig kein Anstieg bei den Renten zu beobachten ist, wird die Schere zwischen Einkommen und Ausgaben immer größer. Irgendwann ist diese dann so groß, dass ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung die letzte Möglichkeit sind, um nicht Privatinsolvenz anmelden zu müssen. Auf höhere Renten einstellen sollten sich Rentner allerdings dennoch nicht.

Schlechte Planung fürs Alter als Problem

Experten sehen allerdings nicht nur das Rentenniveau als Problem, sondern auch das Verhalten der Rentner selbst. Vielfach wird fürs Alter nur sehr schlecht geplant. Wer sich auf die staatliche Rente verlässt, der kann nur in den seltensten Fällen den Lebensstandard halten – das bedenkt allerdings niemand, weswegen die private Vorsorge vernachlässigt wird. Wer dann auf einmal in Rente geht, merkt, dass das Geld keineswegs ausreicht, um weiterhin ein normales Leben zu führen. In einer solchen Situation gibt es meist zwei Lösungen, um eine Privatinsolvenz langfristig zu verändern. Entweder man setzt auf eine Schuldnerberatung und ein Konto ohne Schufa oder man arbeitet einfach weiter – etwa in einem Minijob. Keine schöne Vorstellung für die „besten Jahre“.

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