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06.01.2019

Zahl der Überschuldeten ist nicht überall gleich

Das Thema Überschuldung spielt in Deutschland weiterhin eine große Rolle. Besonders in einigen Bundesländern ist die Überschuldung weiterhin sehr hoch.

In Deutschland müssen auch weiterhin viele Menschen auf die Unterstützung von einer Schuldnerberatung sowie einem Produkt wie dem Girokonto ohne Schufa setzen. Dies ist insbesondere insofern erstaunlich, dass es dem Land wirtschaftlich so gut geht wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Doch die gute wirtschaftliche Lage zeigt sich eben nicht für jeden, wie die Zahlen zur Überschuldung deutlich machen. Aktuell sind hierzulande knapp 10 von 100 Verbrauchern überschuldet – das heißt im Prinzip, dass jeder in seinem weiteren Freundeskreis mindestens eine betroffene Person hat. Wirklich glauben mag man das möglicherweise nicht, doch Schulden sind eben deutlich mehr in der Mitte der Gesellschaft, als häufig angekommen.

Besonders viele Betroffene in Bremen

Wenn es um Schulden geht, ist ein Bundesland besonders stark betroffen. Die Rede ist von Bremen, dem kleinen Stadtstaat im Norden der Republik. Neben der Metropole selbst gehört auch noch Bremerhaven zum Bundesland, in beiden Städten ist die wirtschaftliche Lage stabil, allerdings nicht ganz so gut wie anderswo. Dazu kommen andere Probleme: Große Diskrepanzen beim Lohn, eine hohe Kreditquote und keine allzu hohen durchschnittlichen Löhne. Diese Faktoren führen bei Betroffenen, meist in Kombination mit einem Schicksalsschlag dazu, dass die Schulden Überhand gewinnen. Sobald die Überschuldung erst einmal zur Realität geworden ist, kommen die wenigsten leicht wieder zurück in ein normales Leben – in Bremen genauso wie anderswo.

Strukturschwache Regionen besonders betroffen

Die Problematik der Überschuldung trifft gewöhnlich allen voran große Städte sowie Regionen, die allgemein als strukturschwach gelten. In aufstrebenden Wirtschaftsregionen ist die Zahl der Überschuldeten meist geringer, was man auch am Beispiel der Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg sieht. In beiden Bundesländern ist die Quote der überschuldeten Verbraucher signifikant niedriger, als im gesamten Deutschland. Dazu kommt in Bayern noch ein weiterer großer Vorteil: Das Bundesland hat nicht allzu viele Großstädte im Vergleich zum Anteil der Bevölkerung, die auf dem Land lebt. In Städten gibt es aber aus unterschiedlichen Gründen im Schnitt deutlich mehr überschuldete Menschen als auf dem Land – obwohl es mehr Schuldnerberatungen gibt und mehr Verbraucher auf Produkte wie ein Girokonto ohne Schufa setzen. Der Grund liegt laut Experten darin, dass Menschen auf dem Land weniger Risiken eingehen und einen geringeren Anteil ihres Gehalts für die Miete sowie die Nebenkosten aufbringen müssen.

Besserung ist in vielen Regionen nicht in Sicht

Die Überschuldung in Deutschland entwickelt sich in den letzten Jahren nur eingeschränkt. Die Zahlen der Betroffenen sind zuletzt aber sogar leicht gestiegen, ein rückläufiger Trend wie bei der Zahl der Privatinsolvenzen ist nicht zu erkennen. Dass wird sich nach Meinung von Experten so schnell auch nicht ändern, denn die Probleme bleiben dieselben – in Großstädten bleiben die Mieten eine große Belastung, die durchschnittlichen Löhne steigen gleichzeitig weniger stark. Dazu nimmt die Zahl der vergebenen Kredite und damit das Risiko für eine Überschuldung weiter zu. Man muss also damit rechnen, dass die Zahl der Überschuldeten weiter steigt – besonders in den Regionen, die auch schon jetzt stark betroffen sind.


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