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Zunehmende Probleme durch Arbeitsplatzverlust und Einkommensarmut

Die Krise rund um das Coronavirus führt bei vielen Haushalten zu Einkommensverlusten – die Folgen dessen könnten gravierend ausfallen.

Häufigster Grund für die Überschuldung ist die Arbeitslosigkeit

Wie umfangreich die Folgen der Krise rund um das Coronavirus schlussendlich ausfallen werden, lässt sich momentan noch nicht gänzlich absehen. Klar scheint, dass es in der Wirtschaft zu einer gewissen Transformation kommen wird und sich auch der eine oder andere Job grundlegend verändert. Die allgemeinen Arbeitslosenzahlen allerdings haben sich vergleichsweise wenig erhöht. Dennoch gibt es viele Verbraucher, die ihren Job verloren haben oder nun weniger Geld haben. Das dürfte in den nächsten Monaten auch die Zahl der überschuldeten Verbraucher in die Höhe treiben.

Arbeitsplatzverlust immer öfter Grund für Überschuldung

Wie dramatisch sich die Zahlen verändern, zeigt eine Auswertung des Instituts für Finanzdienstleistungen (iff) zusammen mit der Stiftung für private Überschuldungsprävention Deutschland sehr deutlich. Im Jahr 2020 gaben bei einer Befragung 22,7 Prozent der Befragten Verbraucher, welche sich an eine Schuldnerberatung gewendet haben, an, dass sie dies wegen der Kurzarbeit oder wegen des Jobverlusts tun würden. So hoch war der Wert schon lange nicht mehr, im Vorjahr lag er etwa noch bei gerade einmal 19 Prozent. Experten gehen zudem davon aus, dass der Anteil noch deutlich wachsen wird, weil viele Verbraucher erst mit starker Verzögerung auf Hilfe setzen, wenn es um finanzielle Probleme geht.

Einkommensarmut als weiteres gravierendes Problem

Doch es sind nicht nur der gänzliche Verlust des Arbeitsplatzes oder eine verkürzte Arbeitszeit, die bedenklich sind. Immer öfter müssen sich Verbraucher auch die Unterstützung von Produkten wie dem Girokonto ohne Schufa oder einer Schuldnerberatung sichern, weil sie mit einer anhaltenden Einkommensarmut zu tun haben. Durch geringe Gehälter in einigen Branchen und hohe Kosten in manchen Städten, kommt ein immer größerer Teil der Deutschen selbst mit Job nicht mehr über die Runden. Hatten im Jahr 2011 gerade einmal 3,7 Prozent der Befragten bei Schuldnerberatungen diesen Grund angegeben, waren es im Jahr 2020 bereits 11,36 – das ist mehr als eine Verdreifachung in wenigen Jahren.

Welle der Überschuldung im Jahr 2022 erwartet

Die aktuellen Entwicklungen rund um die Überschuldung sind im Verhältnis noch einigermaßen im Rahmen. So ist die Zahl der Überschuldeten sogar auf einen weiterhin sehr hohen Wert von 6,85 Millionen Betroffenen zurückgegangen – im Vorjahr waren es noch 6,91 Millionen gewesen. Was nach einer positiven Tendenz klingt, dürfte nur die Ruhe vor dem Sturm sein. Experten gehen von einem starken Anstieg der Überschuldung im Laufe der nächsten Monate und besonders im kommenden Jahr aus, denn die Überschuldung steigt in Folge von Krisen meist in einem Abstand von zwei Jahren. Die Einkommensarmut und der Arbeitsplatzverlust dürften dabei ebenfalls eine traurige Rolle spielen.


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