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Zwischen den Bundesländern gibt es bei den Privatinsolvenzen große Unterschiede

Schulden gibt es generell überall in Deutschland, doch die knapp 700.000 Menschen im Land, die derzeit gegen ihre finanziellen Probleme ankämpfen, finden sich doch verstärkt in manchen Regionen des Landes. Zwar gibt es die meisten Pleitiers in absoluten Zahlen in Nordrhein-Westfalen. Die Wahrscheinlichkeit, Privatinsolvenz anzumelden, ist in anderen Landesteilen aber größer. Dass nicht überall im Land gleich viele Menschen auf ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen, um ihre finanziellen Probleme wieder in den Griff zu bekommen, ist nicht überraschend. Doch die stark unverhältnismäßige Verteilung derjenigen, die Privatinsolvenz anmelden müssen, ist doch verwunderlich. Warum? Weil die Wahrscheinlichkeit, in die Privatinsolvenz abzurutschen, in Bremen mehr als doppelt so hoch ist wie in Bayern. In Bremen mussten zuletzt 141 von 100.000 Menschen Privatinsolvenz anmelden, in Bayern waren es gerade einmal 60 Verbraucher. Wie kommt es zu dieser starken Diskrepanz?

Großstädte sind verhältnismäßig stärker betroffen

© Chrisharvey | Dreamstime Stock Photos

Zum einen muss man festhalten, dass Großstädte und damit auch Stadtstaaten wie Bremen immer mehr Schuldner haben als ländliche Regionen. Auch in der reichen bayerischen Landeshauptstadt München oder anderen großen Städten wie Augsburg oder Regensburg gibt es vergleichsweise viele Schuldner. Konkret müssen in den Städten auf Grund der hohen Lebenshaltungskosten deutlich mehr Menschen auf ein Produkt wie das Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen, um ihre Finanzen zu regeln als auf dem Land. Zwar sind die Gehälter in Großstädten durchschnittlich auch höher, die Diskrepanz zwischen Einkommen und Lebenshaltungskosten ist allerdings geringer. Konkret bedeutet das: Es bleibt weniger Geld zum Leben übrig. In München gibt der durchschnittliche Bürger derzeit beispielsweise knapp 40 Prozent seines Einkommens nur für die Miete aus – ein schier unfassbarer Wert.

Wirtschaftliche Lage spielt eine entscheidende Rolle

Die große Diskrepanz zwischen Niedersachsen (112 Privatinsolvenzen auf 100.000 Einwohner) und Bayern kann man durch die vorherige Erklärung aber nicht sinnvoll begründen. Vielmehr spielen hier auch wirtschaftliche Überlegungen mit hinein. In Bayern ist die Arbeitslosigkeit extrem niedrig, das durchschnittliche Gehalt hoch. Selbst Niedrigqualifizierte haben, wie im Übrigen auch in Baden-Württemberg, meist einen gut bezahlten Job. Diese Gruppe, die normalerweise besonders anfällig für finanzielle Probleme ist und vergleichsweise häufig auf ein Produkt wie das Konto ohne Schufa setzt, ist in Bayern entsprechend gut gepolstert. Auch in allen anderen Schichten geht es den Bürgern im Süden ein Stück besser als denen im Norden. Natürlich sorgt auch die geringe Arbeitslosigkeit, immerhin der häufigste Grund für Überschuldung, für eine geringe Zahl an Menschen, die Privatinsolvenz anmelden müssen.

Qualität der Schuldnerberatungen könnte relevant sein

Weiterhin könnte es eine Rolle spielen, wie gut Schuldnerberatungen in dem jeweiligen Land sind. In Bayern gibt es vergleichsweise viele unabhängige Schuldnerberatungen, die eine Hilfestellung leisten können. In anderen Bundesländern kommen auf den Verbraucher gerechnet weniger Schuldnerberatungen. Das könnte eine Rolle dabei spielen, ob Schuldner möglicherweise einen anderen Ausweg aus ihren finanziellen Problemen finden als die Privatinsolvenz. Ein solcher kann beispielsweise eine gute Beratung in Verbindung mit einem Konto ohne Schufa sein. Immerhin bleibt aber eines bundesweit festzuhalten: Die Zahl der Privatinsolvenzen sinkt – und zwar überall. So ist zumindest der Blick in die Zukunft in allen Bundesländern positiv!

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